So entsteht mein Honig

Honigraum

Im Frühjahr wird der Bienenstock in zwei Bereiche geteilt, – den Brutraum und den Honigraum.

Im Brutraum lebt das Bienenvolk. Hier legt die Königin ihre Eier, aus denen neue Bienen schlüpfen. Außerdem lagern die Bienen dort einen Teil ihres Futters für den eigenen Bedarf. 

Über dem Brutraum befindet sich der Honigraum. Ein spezielles Absperrgitter verhindert, dass die Königin dort Eier legt. So können die Bienen den gesammelten Nektar ungestört zu reinem Honig verarbeiten und einlagern.

Durch die klare Trennung von Brutraum und Honigraum wird ausschließlich Honig aus dem Honigraum geerntet. Dadurch bleibt der Honig besonders sauber, naturbelassen und von hoher Qualität.

Honig vom Imker aus Nagold
Honigwabe Honig vom Imker aus Nagold

Honig-Entnahme

Mein Honig wird erst geerntet, wenn die Bienen ihn vollständig ausgereift haben. Die Waben sind größtenteils verdeckelt und der Wassergehalt wird sorgfältig kontrolliert. Das garantiert einen naturbelassenen Honig mit intensivem Geschmack und langer Haltbarkeit.

Verarbeitung

In Handarbeit werden die Wachsdeckel von den Honigwaben entfernt. Erst danach wird der reife Honig schonend geschleudert.

Nach dem Schleudern wird der Honig in Eimern gelagert und über mehrere Tage gerührt. Dieser Verarbeitungsschritt sorgt dafür, dass der Honig seine besonders feine und cremige Konsistenz entwickelt. Anschließend wird er in Gläser abgefüllt – naturbelassen und ohne weitere Behandlung

 

Entdecken Honig
Honig vom Imker aus Nagold

Honigsorten

Da meine Bienen ganzjährig an festen Standorten in und um Nagold leben und ich nicht wandere, entstehen ausschließlich zwei regionale Honigsorten: Frühjahrshonig und Sommerhonig.

Der Frühjahrshonig wird aus dem Nektar der ersten Blüten des Jahres gewonnen. Er zeichnet sich durch sein mildes Aroma und seine helle Farbe aus.

Der Sommerhonig entsteht aus der vielfältigen Blütenpracht der Sommermonate. Sein Geschmack ist meist kräftiger und sein Aroma besonders vielschichtig.